Cyberkriminalität 2024
Cyberkriminelle haben im Jahr 2024 ihre Methoden angepasst und vermehrt mobile Geräte sowie den Kryptowährungssektor ins Visier genommen.
Tausende TP-Link Archer Router als Ziel
Sicherheitsforscher des Threat-Research-Teams von Cato Networks haben eine neue Bedrohung identifiziert: das IoT-Botnetz “Ballista”. Diese Schadsoftware nutzt eine gravierende Sicherheitslücke in TP-Link Archer-Routern aus, um sich ungehindert im Internet zu verbreiten.
Unternehmen unter Druck
Die Bedrohung durch Advanced Persistent Threats (APTs) hat im vergangenen Jahr stark zugenommen. Jedes vierte Unternehmen (25 Prozent) geriet ins Visier dieser hochentwickelten Angriffe, die für 43 Prozent aller schwerwiegenden Sicherheitsvorfälle verantwortlich waren.
Langanhaltende Bedrohungen und ihre Folgen
Cyberangriffe stellen für Unternehmen in Deutschland weiterhin eine erhebliche Herausforderung dar. Laut dem Incident Response 2024 Report von Kaspersky waren im vergangenen Jahr 69 Prozent der deutschen Unternehmen von mindestens einem Cybersicherheitsvorfall betroffen, 31 Prozent erlebten sogar mehrere Angriffe.
Hacker schleusen über 330 bösartige Apps in Google Play ein
Cyberkriminelle haben es geschafft, die Sicherheitsmechanismen von Android zu umgehen und weltweit über 60 Millionen Nutzer mit Schadsoftware zu infizieren. Experten von Bitdefender Labs entdeckten eine groß angelegte Malware-Kampagne mit über 330 infizierten Apps.
Ransomware-Gruppe entwickelt Brute-Force-Framework
Die Ransomware-Gruppierung BlackBasta hat ein mächtiges Tool zur Automatisierung von Brute-Force-Angriffen auf Edge-Netzwerkgeräte wie Firewalls und VPNs entwickelt. Das Framework mit dem Namen “BRUTED” erlaubt es den Angreifern, gezielt Zugangsdaten zu knacken und so Ransomware-Attacken auf verwundbare Netzwerke zu skalieren.
Analyse von Cyberattacken und DSGVO-Bußgeldern weltweit
US-amerikanische Unternehmen und Institutionen sind global am stärksten von Cyberangriffen betroffen. Deutschland und Großbritannien folgen auf den Plätzen zwei und drei. Das ergibt eine aktuelle Analyse des internationalen Webhosting-Anbieters Hostinger, der Sicherheitsvorfälle und Verstöße gegen die DSGVO seit 2008 untersucht hat.
Ein neuer Angriffshorizont
Im Jahr 2024 entdeckten Forscher von ESET eine neue Angriffswelle, bei der die Hackergruppe MirrorFace ihre Angriffe auf ein europäisches Ziel ausrichtete.
Weshalb IT-Sicherheit allein nicht ausreicht
Deutsche Unternehmen werden fast wöchentlich Ziel eines Cyberangriffs und trotz steigender IT-Ausgaben sind viele Firmen nicht auf den Ernstfall vorbereitet.
HAW Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Hamburg, Home Office
IT-Dienstleistungszentrum (ITDZ Berlin)
Berlin, Home Office
Systerra Computer GmbH
Wiesbaden
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