Unterwegs spart Ãķffentliches WLAN mobile Daten und Kosten. Das ist auch mit dem Diensthandy bequem, aber gefÃĪhrlich, denn Kriminelle nutzen es als Einfallstor.
Die reprÃĪsentative G DATA CyberDefense Umfrage zum Gebrauch von FirmengerÃĪten im Urlaub offenbart Nachholbedarf bei der IT-Sicherheit: Vier von fÞnf Personen verwenden mit ihrem dienstlichen Smartphone freies WLAN und riskieren, dass vertrauliche Daten von ihrem Unternehmen in die HÃĪnde von Cyberkriminellen geraten.
IT-Sicherheit kennt keine Ferien. Eine reprÃĪsentative G DATA Umfrage zum Reiseverhalten zeigt, dass bei jedem zweiten Deutschen auch ein Smartphone oder Tablet von der Firma mit im GepÃĪck ist. Das Problem: Vier von fÞnf der befragten Personen nutzen mit ihrem dienstlichen GerÃĪt Ãķffentliches WLAN im Hotel, am Bahnhof oder am Flughafen. Nur jeder Zweite setzt dabei auf eine sichere Verbindung mit einem Virtual Private Network, kurz VPN. In kostenfreien WLAN-Hotspots lauert eine groÃe Bedrohung. Cyberkriminelle kÃķnnen sich zwischen Nutzerin und Zugriffspunkt schalten und auf diese Weise E-Mails, Kreditkartendaten oder Log-in-Daten fÞr das Firmennetzwerk mitlesen. Um die Unternehmensdaten zu schÞtzen und Missbrauch zu verhindern, sollte die IT-Sicherheit in den Ferien mit Dienst-Smartphone nicht vernachlÃĪssigt werden.
Freies WLAN ohne VPN stellt im Urlaub ein groÃes Sicherheitsrisiko dar
Ob als NavigationsgerÃĪt bei der selbst geplanten Entdeckungstour im Urlaubsort oder als Kameraalternative fÞr Erinnerungen, das Smartphone ist auch auf Reisen unverzichtbar. Frei verfÞgbares WLAN im CafÃĐ oder an anderen Ãķffentlichen Orten ist bei Verbindungsproblemen oder aus KostengrÞnden verlockend, denn es verspricht eine stabile und schnelle Verbindung. Laut der reprÃĪsentativen G DATA Urlaubsumfrage nutzen 82,4 Prozent der Reisenden mit DienstgerÃĪt Ãķffentliches WLAN und riskieren damit, dass Cyberkriminelle Zugang zu Firmendaten bekommen. Frei verfÞgbare WLAN-Netze sind in der Regel nicht verschlÞsselt oder passwortgeschÞtzt. Cyberkriminelle kÃķnnen hierdurch den Datenstrom mitlesen oder Schadsoftware auf das GerÃĪt schleusen. Nur die HÃĪlfte der Reisenden mit Smartphone oder Tablet nutzen VPN, um sich sicher im Internet zu bewegen.
âUnternehmen sollten auf eine VPN-Software nicht verzichten, wenn sie die MÃķglichkeit bieten, Smartphones und Tablets auch privat zu nutzenâ, sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G DATA CyberDefense. âÃffentliche WLAN-Netze zum Surfen oder USB-AnschlÞsse zum Laden kÃķnnen riskant sein. Um die Mitarbeitenden fÞr die Gefahren im Urlaub zu sensibilisieren und eine hÃķhere Sicherheit zu gewÃĪhrleisten, bieten sich zum Beispiel auch Security Awareness Trainings an.â
Generell gilt fÞr den Urlaub mit internetfÃĪhigen GerÃĪten, egal ob Privat- oder FirmengerÃĪt: Sie sollten so wenig Daten wie mÃķglich enthalten. Wichtig ist es auÃerdem, alle Anwendungen mit Updates auf den neuesten Stand zu bringen â vom Betriebssystem Þber die Apps, bis hin zur Sicherheitssoftware.
FÞnf Sicherheitstipps fÞr den digitalen Reisekoffer
- Backups machen:Â Vor Reiseantritt sind Datensicherungen von wichtigen Informationen, Fotos und Kontakten sinnvoll. Durch Sicherung auf einem Speichermedium oder in der Cloud lassen sich diese im Falle eines GerÃĪteverlusts schnell wiederherstellen. Generell gilt: So wenig vertrauliche Daten wie mÃķglich in den Urlaub mitzunehmen.
- Security-Software installieren:Â Eine leistungsfÃĪhige SicherheitslÃķsung gehÃķrt zur Grundausstattung jedes PCs und MobilgerÃĪts. Neben einem effektiven Virenschutz sollte diese auch einen Spam-Filter, eine Firewall und einen Echtzeitschutz gegen Online-Bedrohungen umfassen. Wenn das Handy abhandenkommt, lassen sich Daten hÃĪufig auch aus der Ferne lÃķschen.
- Updates durchfÞhren: Ein aktuelles Betriebssystem sowie Updates von Anwendungen und Apps schlieÃen kritische SicherheitslÞcken. Angriffe laufen somit ins Leere und der Computer oder das mobile GerÃĪt bleiben sicher.
- VPN-Software installieren: VPN sorgt fÞr eine sichere Verbindung durch eine verschlÞsselte Ãbertragung von Daten. Diese sind von auÃen nicht einsehbar und kÃķnnen von Cyberkriminellen nicht entschlÞsselt werden.
- Powerbank oder USB-Kondom einpacken: USB-Ladestationen bieten Cyberkriminellen viel Raum, um Schaden anzurichten. Eine Alternative zu Ãķffentlichen Ladeorten ist die eigene Powerbank. USB-Ladestationen sollten nur mit einem USB-Kondom genutzt werden, das in keinem GepÃĪck fehlen sollte. Es schÞtzt beim Aufladen vor Datenableitung und wird zwischen Ladekabel und Buchse gesteckt, sodass nur der Strom zum Aufladen flieÃt.
Mehr Tipps fÞr eine sichere Reise mit digitalen GerÃĪten finden Sie im G DATA Ratgeber âSicher im Urlaubâ.
FÞr die Urlaubs-Umfrage lieà die G DATA CyberDefense AG im Juni 2023 insgesamt 1.000 Internetnutzer*innen aus Deutschland befragen. Die reprÃĪsentative Kurzumfrage fÞhrte die OmniQuest GmbH durch.
www.gdata.de